Bruchmühlbach-Miesau

Bruchmühlbach-Miesau

INFORMATIONEN ZUM PROJEKT.

Bei der Freiwilligen Feuerwehr der Verbandsgemeinde (VG) Bruchmühlbach-Miesau leisten 90 ehrenamtliche Kräfte ihren Dienst. Die Feuerwehr besteht aus der Stützpunktfeuerwehr Miesau, sowie den beiden Ortswehren Martinshöhe und Lambsborn und befindet sich im Landkreis Kaiserslautern. Pro Jahr sind etwa 120 Blaulichteinsätze zu leisten. Unter anderem bildet der Abschnitt der BAB A6, die an Bruchmühlbach-Miesau vorbeiführt mit seinem umfangreichen Transportverkehr einen Gefahrenschwerpunkt für die Feuerwehr.

360° PANORAMA

In diesem Jahr konnte nun die neue Einsatzzentrale in Betrieb genommen werden. In den umfangreich modernisierten Räumlichkeiten der FEZ konnten nun die technischen Einrichtungen in einem eigens dafür geschaffenen und nunmehr klimatisierten Technikraum aus der FEZ ausgelagert werden, sodass in der FEZ selbst nur noch die Disponenten-Technik vorgehalten wird. Der dritte Arbeitsplatz steht insbesondere als zusätzlicher Arbeitsplatz bei größeren Schadenslagen oder als abgesetzter Arbeitsplatz zur Verfügung, wenn eine Technische Einsatzleitung (TEL) eingerichtet werden muss. Zusätzlich erfüllt dieser Arbeitsplatz gleichzeitig auch die Anforderungen an die Ausfallsicherheit, auf die ein besonderes Augenmerk gelegt worden ist. So ist beispielsweise das Netzwerk, in dem die IDECS-Arbeitsplätze, sowie die Funk-, Telefonie- und die Haus-Technik aufgeschaltet sind vollredundant ausgelegt. Darüber hinaus wurde die Telefonanlage nebst den Amtsleitungen auch noch mit zwei GSM-Kanälen aus Gründen der Ausfallsicherheit bestückt.

Jonas Bold, Leiter der IuK: „Die Modernisierung der Einsatzzentrale in seiner jetzigen Form ist für uns ein sehr großer Fortschritt. Durch die neue Technik wird den Einsatzkräften die Arbeit im Rahmen der Einsätze erheblich erleichtert. Das liegt zum einen an der leicht verständlichen und übersichtlichen Benutzeroberfläche von SELECTRIC IDECS. Andererseits liegt das auch daran, dass durch die Auslagerung der Technik in den Technikraum der nutzbare Raum in der FEZ deutlich vergrößert werden konnte. Bei der Auswahl des Systems für die Disponenten-Arbeitsplätze haben wir daher verstärkt darauf geachtet, dass hier ein System zum Einsatz kommt, bei dem die Bedieneroberfläche möglichst übersichtlich und nahezu selbsterklärend ist.“ In der neuen Einsatzzentrale stehen zwei Disponenten-Arbeitsplätze, sowie ein abgesetzter Arbeitsplatz zur Verfügung. Von hier aus werden die Einsätze der Feuerwehr geführt und koordiniert.

Auf SELECTRIC IDECS werden neben vier digitalen auch ein analoger BOS-Funkverkehrskreis bedient und besprochen; mit dem analogen BOS-Funkgerät besteht auch noch die Möglichkeit, die analogen Alarm-Meldeempfänger auszulösen und so die Einsatzkräfte zu alarmieren. Eine Kurzzeit-Sprachaufzeichnung, mit der die Funksprüche aufgezeichnet werden können, rundet das System ab.

Im Zuge der Errichtung der neuen Einsatzzentrale wurde IDECS für die FEZ so konfiguriert, dass die FEZ mit dem ELW 2 des Landkreises, sowie dem ELW 1 der Nachbar-Verbandsgemeinde, in denen jeweils auch SELECTRIC IDECS installiert ist, verknüpft werden kann. Damit stehen bei Großschadenslagen auch noch weiterer Disponenten-Arbeitsplätze, sowie weitere Funkverkehrskreise und Telefon-Amtsleitungen zur Verfügung.

Ein weiteres Highlight der Disponenten-Arbeitsplätze ist die Integration der Haustechnik-Steuerung in IDECS. Hierüber können die insgesamt zehn Tore, sowie die Beleuchtung gesteuert werden. Auch die Durchsageanlage (ELA) wurde hierbei mit in die IDECS-Oberfläche integriert, sodass nun drei ELA-Kreise (Fahrzeughalle, Umkleide und Schulungsraum) von den IDECS-Arbeitsplätzen aus besprochen werden können.

Die zentralen Komponenten wie zum Beispiel die Funkgeräte, die in einem 19“-Baugruppenträger installiert sind, werden in einem 19“-Schrank in einem eigenen Technikraum vorgehalten; die Technikschränke sind dabei so konzipiert, dass diese servicefreundlich von beiden Seiten zugänglich sind. Die Möblierung in der Einsatzzentrale entspricht den aktuellen Gesichtspunkten der Ergonomie. Für die perfekte Ergonomie können die IDECS-Arbeitsplätze auch noch stufenlos geneigt werden, sodass ein ermüdungsfreies Arbeiten auch bei längeren Einsätzen nunmehr problemlos möglich ist.

Die IDECS-Arbeitsplätze sind als Auf-Tisch-Lösungen ausgelegt, sodass die Anforderungen an den Funktisch minimal gehalten werden konnten, weil dadurch keine Tischaufbauten benötigt werden. Auch der Platzbedarf auf dem Tisch konnte so auf ein Mindestmaß reduziert werden. Dadurch sind die Tische selbst übersichtlich gestaltet und bieten den Disponenten ein einfaches Arbeiten.

Die eingesetzten IDECS-Arbeitsplätze beinhalten bereits alle zur Bedienung und Besprechung notwendigen Komponenten, wie zum Beispiel ein Schwanenhalsmikrofon, ein Handapparat, Lautsprecher zum Mithören aller Kommunikationskanäle, sowie Sprechtasten, die den einzelnen Funkverkehrskreisen für eine schnelle und direkte Besprechung zugeordnet sind. Zusätzlich stehen den Disponenten auch noch kabelgebundene Headsets und Fußtaster zur Verfügung, damit im Einsatz die Hände frei bleiben können. Der integrierte 15,6“ Touch-Monitor erlaubt die komfortable Steuerung aller möglichen Bedienfunktionen einfach mit dem Finger.

SELECTRIC IDECS ist eben ein modulares System, das an die Anforderungen der verschiedenen Kunden skaliert werden kann. Von einem Einsatzleitwagen bis zur Leitstelle!

Ihr Ansprechpartner zu diesem Projekt

SELECTRIC Nachrichten-Systeme GmbH
Herr Barbaros Özkan, +4925161830

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